Börse Tokyo

Nikkei-225-Index im Minus

Börse Tokio schließt uneinheitlich

Hoher Ölpreis belastet - Schwacher Yen stützt Exportwerte.

Der Tokioter Aktienmarkt hat am Montag den Handel mit uneinheitlicher Tendenz beendet. Der Nikkei-225 Index verlor leicht um 13,45 Punkte oder 0,14 Prozent auf 9.633,93 Zähler. Der Topix Index schloss hingegen mit 835,25 Einheiten und einem kleinen Aufschlag von 0,96 Punkten oder 0,12 Prozent. 552 Kursgewinnern standen 504 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 122 Titel.

Der hohe Ölpreis schürt Sorgen um das wirtschaftliche Wachstum, kommentierten Händler. Der Ölpreis sank zwar in der Früh etwas, war aber zuvor während seiner längsten Rally seit zwei Jahren auf den höchsten Stand seit mehr als neun Monaten geklettert.

Hingegen gehörten vor allem Aktien japanischer exportorientierter Unternehmen zu den Gewinnern, nachdem der Yen im Vergleich zum US-Dollar weiter nachgegeben hatte. So stiegen etwa Sharp um 3,18 auf 584 Yen und Canon um 1,80 Prozent auf 3.680 Yen.

Aktien von Sony gewannen um 1,15 Prozent auf 1.760 Yen. Der Konzern will nach der Komplettintegration der Handy-Sparte in den Konzern mit vernetzten Unterhaltungsdiensten durchstarten. Sony hatte vor gut einer Woche die Übernahme der zweiten Hälfte des bisherigen Gemeinschaftsunternehmens Sony Ericsson für gut eine Milliarde Euro abgeschlossen.


Der von einem Finanzskandal erschütterte Elektronikkonzern Olympus ordnet seine Konzernspitze neu: Das Unternehmen ernannte das langjährige Vorstandsmitglied Hiroyuki Sasa am Montag zum neuen Vorstandschef. Der 56-Jährige gehört dem Unternehmen seit 1982 an. Neuer Präsident des Verwaltungsrats soll der 63-jährige Yasuyuki Kimoto werden, der neu zum Unternehmen stößt. Die Aktien von Olympus zeigten sich 3,31 Prozent im Minus bei 1.373 Yen.