EZB-Rat hält aktuelles Zinsniveau für angemessen

Euro im frühen Handel leichter

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EUR-USD: Der Euro zeigte sich in der Früh etwas schwächer gegenüber dem US-Dollar-Richtkurs der EZB vom Donnerstag. Auch gegenüber dem Pfund gab der Euro leicht nach. Zum Franken konnte er sich hingegen steigern.

Die Gemeinschaftswährung hatte bereits im asiatischen Handel gegen den US-Dollar wieder an Boden verloren und war von knapp 1,3500 Dollar bis in die Region bei 1,3430 Dollar gerutscht. Im frühen europäischen Geschäft bewegte sich der Euro innerhalb einer recht engen Bandbreite zwischen 1,3420 und 1,3440 Dollar seitwärts. Von konjunktureller Seite werde heute keine nennenswerten Impulse erwartet.

Um 9 Uhr hielt der US-Dollar gegen den Euro bei 1,3437 nach 1,3468 USD beim Richtkurs vom Donnerstag. Das britische Pfund notierte gegen den Euro um 9.00 Uhr mit 0,8822 gegenüber 0,8849 GBP zum Euro-Richtkurs am Donnerstag. Der Schweizer Franken hielt gegen den Euro bei 1,4323 (1,4179) CHF, der japanische Yen bei 126,26 (126,28) JPY gegen den Euro.

Arbeitsmarktdaten vom Karfreitag geben Schwung

[aus dem Morning Mail der Investkredit.] Positive Konjunkturdaten haben den New Yorker Börsen am Montag Rückenwind gegeben. Die Anzeichen für eine Wende am Arbeitsmarkt schürten bei den Investoren die Hoffnung, dass die Erholung der Wirtschaft an Fahrt aufnimmt. Ihren Optimismus bestärkten das starke Wachstum des Dienstleistungssektors und besser als erwartete Daten vom Häusermarkt. Die Anleger griffen bei schwachem Handel vor allem bei Rohstofftiteln zu, nachdem sich US-Leichtöl auf mehr als 86 Dollar je Barrel verteuerte und damit so viel kostete wie seit knapp anderthalb Jahren nicht mehr. Im Fokus standen nach dem Verkaufsstart des Tablet-Computers iPad aber auch Apple Aktien.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte blieb knapp unter der psychologisch wichtigen Marke von 11.000 Punkten und schloss 0,4 Prozent höher auf 10.973 Stellen. Im Verlauf pendelte er zwischen 10.923 und 10.988 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index kletterte um 0,8 % auf 1187 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,1 % auf 2429 Stellen. In Deutschland blieben die Börsen am Ostermontag geschlossen.

Es war der erste Handelstag nach dem Arbeitsmarktbericht vom Karfreitag, als die Wall Street geschlossen war. Die Daten zeigten eine deutliche Belebung des Stellenmarktes: Die Zahl der Beschäftigten stieg im März so stark wie seit drei Jahren nicht mehr. In dem Monat wuchs auch der Dienstleistungssektor so stark wie seit fast 4 Jahren nicht mehr. Zudem stieg die Zahl der anstehenden Hausverkäufe im Februar entgegen den Erwartungen an. Analysten hatten weitgehend mit einer Stagnation gerechnet.

An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 13/32 auf 97-01/32. Sie rentierten mit 3,992 Prozent. Die 30-jährigen Bonds sanken 21/32 auf 96-17/32 und hatten eine Rendite von 4,844 %.

Der Kurs des Euro gegen den USD notierte heute Morgen in Europa bei 1,3420, wieder etwas schwächer.

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