Europas Börsen eröffnen im Plus

Rückenwind durch US-Vorgaben. Um 10 Uhr notiert der Euro-Stoxx-50 mit +1,28 %. DAX +1,24 %. FTSE +1,0 %.

Nach zwei Verlusttagen in Folge konnte der Dow Jones-Index am Donnerstagabend im dreistelligen Punktebereich zulegen und die Marke von 10.000 Einheiten erneut überwinden. Zu den Gewinnern zählten die Finanzwerte.

Auch in Europa herrschte eine rege Nachfrage nach den Bankenwerten. ING gewannen 3,42 % auf 11,80 Euro, Societe Generale 3,23 % auf 49,02 Euro und BNP Paribas 2,61 % auf 56,54 Euro. BNP Paribas hatte am Donnerstag nach Börsenschluss bekanntgegeben, dass ihre Kapitalerhöhung im Umfang von 4,3 Mrd. Euro auf großes Interesse gestoßen war. Das Angebot sei 2,5-fach überzeichnet gewesen.

In Paris konnten die Aktien von Danone nach der Vorlage aktueller Ergebnisse um 2,68 % auf 42,72 Euro zulegen. Der Lebensmittelkonzern setzte im dritten Quartal weniger um, als am Markt erwartet wurde. Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte der Nahrungsmittelkonzern jedoch seine Ziele und zeigte sich zuversichtlich für das kommende Geschäftsjahr.

Nach den Verlusten in den vergangenen Tagen stiegen die Aktien des Baukonzerns Saint Gobain um 3,14 % auf 36,99 Euro. Trotz eines Umsatzrückganges im dritten Quartal hat das Unternehmen seine Gewinnprognose für die zweite Jahreshälfte bestätigt. Der operative Gewinn und der Überschuss sollten die ersten Jahreshälfte übertreffen, so Saint Gobain am Donnerstag nach Börsenschluss.

In Stockholm kletterten die Volvo-Anteilsscheine um 6,02 % auf 70,50 schwedische Kronen nach oben. Der schwedische Nutzfahrzeughersteller konnte mit seinen Zahlen positiv überraschen. Die weltweite Nummer Zwei verbuchte im dritten Quartal einen kleineren Verlust als befürchtet.

Die Werte von Ericsson notierten mit einem Aufschlag von 3,75 Prozent bei 72,00 schwedischen Kronen. Die Analysten von Goldman Sachs haben die Titel von "Neutral" auf "Buy" hinauf gestuft und in ihre Empfehlungsliste "Conviction Buy" aufgenommen. Die Experten rechnen damit, dass es nach schwachen Ergebnissen zum vergangenen dritten Quartal aufwärtsgehen werde.