Europas Leitbörsen einheitlich im Minus

Im Frühhandel

Europas Leitbörsen einheitlich im Minus

Euro-Stoxx-50 gab leicht um 8,15 Einheiten oder 0,33 Prozent auf 2.452,25 Punkte nach.

Die Leitbörsen in Europa haben am Freitag im frühen Handel einheitlich mit Abschlägen tendiert. Um 10.10 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 6.537,85 Punkten, das entspricht einem minimalen Minus von 2,00 Einheiten oder 0,03 Prozent. In London fiel der FT-SE-100 um 23,7 Einheiten oder 0,41 Prozent auf 5.771,54 Zähler. Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 gab ebenfalls leicht um 8,15 Einheiten oder 0,33 Prozent auf 2.452,25 Punkte nach.

Gewinnmitnahmen nach den deutlichen Vortagesgewinnen haben die Börsen Europas zu Wochenschluss in den roten Bereich gedrückt, hieß es vom Markt. Die negativen Vorgaben aus Tokio und von der Wall Street hätten für etwas Belastung gesorgt. Darüber hinaus schwelt im Hintergrund nach wie vor die anhaltende Griechenland-Krise, so Marktteilnehmer.

Bis zur Veröffentlichung des US-BIP am Nachmittag dürften sich die Anleger eher etwas zurückhalten, sagten Händler. Zudem könnten die anstehenden Chevron-Zahlen sowie das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan noch neue Impulse für die europäischen Börsenparketts liefern.

In einem europäischen Branchenvergleich zeigten sich die zuletzt noch gut gesuchten Banken- und Versicherungswerte in der Verlustzone. Weit unten auf der Kursliste notierten demnach BNP Paribas (minus 3,56 Prozent auf 34,53 Euro), Societe Generale (minus 3,14 Prozent auf 20,35 Euro) und UniCredit (minus 5,65 Prozent auf 3,606 Euro). Darüber hinaus tendierten AXA um 1,66 Prozent schwächer bei 11,875 Euro und Allianz gaben 0,84 Prozent auf 84,75 Euro nach.

Zu den Gewinnern zählten indessen Energie- und Ölwerte. RWE zogen um 1,76 Prozent auf 28,98 Euro an und lagen damit an der Spitze des Euro-Stoxx-50, E.On gewannen 1,10 Prozent auf 16,58 Euro und Repsol legten 0,68 Prozent auf 22,05 Euro zu.

Mit neuen Nachrichten standen ThyssenKrupp im Blick der Anleger. Einem Bericht der "Financial Time Deutschland" zufolge steht der Verkauf der Edelstahlsparte Inoxum an den finnischen Konkurrenten Outokumpu kurz vor dem Abschluss. Nach Informationen der Zeitung soll der Aufsichtsrat in der kommenden Woche dem Verkauf an den finnischen Konkurrenten Outokumpu zustimmen. Börsianer werteten den Bericht positiv. Dennoch verloren ThyssenKrupp im Frühhandel 0,95 Prozent auf 21,925 Euro.