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Europas Leitbörsen einheitlich mit Verlusten

Euro-Stoxx-50 fiel bis 10.05 Uhr um 32,26 Einheiten oder 1,31 Prozent auf 2.430,10 Punkte.

Die Leitbörsen in Europa haben am Montag im frühen Handel einheitlich mit Verlusten tendiert. Um 10.15 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 6.251,13 Punkten, das entspricht einem Minus von 95,06 Einheiten oder 1,50 Prozent. In London sank der FT-SE-100 62,0 Einheiten oder 1,09 Prozent auf 5.640,20 Zähler.

Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 fiel bis 10.05 Uhr um 32,26 Einheiten oder 1,31 Prozent auf 2.430,10 Punkte.

Vor allem Banken- und Versicherungswerte gerieten im Frühhandel europaweit unter Druck. Der Subindex Stoxx-Europe-600-Banks gab um 1,38 Prozent nach. Die Versicherer verloren in einem Sektorvergleich am Euro-Stoxx-50 1,14 Prozent. Zu den größten Verlieren gehörten die französischen Geldinstitute BNP Paribas und die Societe Generale Sie büßten vier bis fünf Prozent ein. Auch die Titel der französischen Versicherung Axa notierten im Frühhandel leichter, sie gaben 3,24 Prozent auf 11,78 Euro nach.

Die Stimmung trübt sich Börsianern zufolge wieder etwas ein. Barclays war hingegen nach Zahlen ein positiver Ausreißer. Die Papiere legten um 2,49 Prozent zu auf 206,30 Pence. Die britische Großbank hat sich angesichts der Schuldenkrise in Europa im dritten Quartal überraschend gut geschlagen. Der bereinigte Vorsteuergewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 1,3 Mrd. Pfund zu, wie das Institut heute mitteilte.

Unter den Verlieren im europäischen Frühhandel befand sich neben Banken und Versicherungen auch die Automobilbranche, der Sektor gab am Euro-Stoxx-50 um 1,74 Prozent nach. Dabei notierten Daimler um 1,58 Prozent schwächer bei 38,58 Euro, Volkswagen verloren 0,94 Prozent auf 131,25 Euro. Einer der schwächsten Einzelwerte an den europäischen Börsen war der dänische Windkraftanlagen-Hersteller Vestas. Nach einer Gewinnwarnung sackten die Papiere um 22,08 Prozent auf 86,800 Dänische Kronen ab.

Die geringsten Verluste mussten die Nahrungsmittelbranche hinnehmen, der Sektor gab lediglich 0,20 Prozent nach. Die Aktien des französischen Lebensmittelkonzerns Danone verteuerten sich um 0,58 Prozent auf 50,61 Euro, die Titel der Brauerei Anheuser-Busch stiegen um 0,29 Prozent auf 49,065 Euro.