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US-Börsen eröffnen im Plus

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US-Arbeitsmarktdaten und Entwicklungen rund um Griechenland im Blick.

Die New Yorker Aktienbörsen haben am Freitag im Frühhandel mit etwas höheren Kursen tendiert. Bis 16.30 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index 47,38 Einheiten oder 0,37 Prozent auf 12.955,32 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 7,28 Punkte oder 0,53 Prozent auf 1.373,19 Zähler. Der Nasdaq Composite Index befestigte sich um 18,17 Punkte (plus 0,61 Prozent) auf 2.988,59 Einheiten.

Leichte Unterstützung kam zum Wochenschluss von den US-Arbeitsmarktdaten. Laut dem großen Arbeitsmarktbericht der Regierung stieg Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im Februar um 227.000, wohingegen Volkswirte mit einem Zuwachs um lediglich 210.000 Stellen gerechnet hatten. Die Arbeitslosenquote verharrte erwartungsgemäß bei 8,3 Prozent. Insgesamt bezeichneten Marktteilnehmer die Daten aber als wenig spektakulär.

Auch stand am Berichtstag die Veröffentlichung des US-Handelsbilanzdefizits für Jänner an. Dieses kletterte auf 52,6 Mrd. Dollar und damit auf den höchsten Wert seit Oktober 2008. Volkswirte hatten im Vorfeld mit einem geringeren Minus von 49,0 Mrd. Dollar gerechnet.

Daneben war auch Griechenland an den US-Börsen ein Thema. Am Vorabend war in Athen die Frist für das Umtauschangebot an die Anleihenhalter Griechenlands mit einer Beteiligungsquote von 85,8 Prozent zu Ende gegangen. Etwas irritiert zeigten sich die Anleger aber angesichts der möglichen Aktivierung der Umschuldungsklauseln CAC, mit denen Athen noch unwillige Gläubiger zur Teilnahme am Schuldenschnitt zwingen kann, erläuterten Marktteilnehmer. Die Teilnahme an dem Anleihentausch würde damit laut Athen auf 95,7 Prozent steigen. Eine Entscheidung über eine Aktivierung der Zwangsklauseln muss aber gemeinsam mit den Partnern der Eurozone getroffen werden.

Im Dow Jones blieben die Kursbewegungen vorerst innerhalb enger Bandbreiten. Der größte Gewinner war die Bankenaktie JPMorgan mit einem Plus von 1,29 Prozent auf 40,96 Dollar. Bank of America fanden sich mit einem Aufschlag von 0,74 Prozent auf 8,13 Dollar ebenfalls im oberen Bereich der Kurstafel ein. Die Verliererliste wurde indes von Hewlett-Packard (HP) und Boeing angeführt, die um 1,06 Prozent auf 24,38 Dollar bzw. 0,45 Prozent auf 18,95 Dollar nachgaben.

Außerhalb des wichtigsten US-Index gaben Texas Instruments um 1,40 Prozent auf 32,14 Dollar nach. Der Chiphersteller hatte wegen einer geringer als erwarteten Nachfrage nach Mobilfunkchips seine Umsatz-und Ergebnisziele für das erste Quartal nach unten revidiert.
 

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