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Langsame Erholung

US-Börsen gehen positiv ins Wochenende

Schwerwiegende Neuigkeiten gab es keine. Es war ein ruhiger Handelstag.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Freitag mit etwas festeren Kursen geschlossen. Ein ruhiger Handelstag zum Wochenschluss wurde im Plus beendet, hieß es an der Wall Street. Zum Wochenausklang fehlten wichtige fundamentale Konjunktur- und Unternehmensnachrichten. Nach einem sehr schwierigen August wiesen die Zeichen am Markt nun wieder nach oben, sagte ein Analyst.

Der Dow Jones Industrial Index stieg 47,53 Punkte oder 0,46 Prozent auf 10.462,77 Einheiten. Der S&P-500 Index gewann 5,37 Punkte (plus 0,49 Prozent) auf 1.109,55 Zähler. Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich um 6,28 Einheiten oder 0,28 Prozent auf 2.242,48 Zähler.

Höhere Rohölnotierungen führten bei den Ölwerten zu positiven Vorzeichen. Chevron zogen um 1,89 Prozent 78,82 US-Dollar an. Die Aktie von Halliburton gewann 2,22 Prozent auf 30,89 Dollar. Die Schließung einer großen Ölleitung, welche bis zu 670.000 Barrel Rohöl aus Kanada in den Mittleren Westen der USA lieferte, und die in den USA zuletzt gesunkenen Rohöllagerbestände haben laut Börsianern den Preis für das "schwarze Gold" angetrieben.

Die Bankenwerte setzten überwiegend ihren Erholungskurs der vergangenen zwei Handelstage fort. Bank of America befestigten sich um 0,37 Prozent auf 13,55 Dollar. Morgan Stanley legten um 0,67 Prozent auf 27,19 Dollar zu.

Unter den Technologiewerten verzeichneten die Aktien des Chipherstellers National Semiconductor nach Zahlen und Ausblick kräftige Verluste von 6,36 Prozent auf 12,08 Dollar. Vor allem mit seinem Umsatzausblick hatte das Unternehmen die Erwartungen enttäuscht. Einige Analysten senkten daraufhin ihre Kursziele für die Aktie, so etwa RBC und Jefferies.