US-Börsen im Frühhandel fester

Starke Zahlen

US-Börsen im Frühhandel fester

Dow Jones stieg um 93,13 Einheiten oder 0,82% auf 11.499,06 Zähler.

Die New Yorker Aktienbörsen haben am Mittwoch im frühen Handel mit festeren Kursen tendiert. Bis 16.00 Uhr (MESZ) stieg der Dow Jones Industrial Index 93,13 Einheiten oder 0,82 Prozent auf 11.499,06 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 14,03 Punkte oder 1,18 Prozent auf 1.206,79 Zähler. Der Nasdaq Composite Index befestigte sich um 23,13 Punkte (plus 0,92 Prozent) auf 2.546,58 Einheiten.

Nachdem sich die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten am Nachmittag aufgehellt hatte, überwogen im Frühhandel auch an der Wall Street die Kursgewinner. Insbesondere trugen starke Unternehmenszahlen von Einzelhändlern zur wieder erweckten Kauflaune der Anleger bei, hieß es aus Händlerkreisen.

Technologiewerte standen im Frühhandel nach den wenig berauschenden Zahlen von Dell und dessen gekappter Prognose im Fokus. Der Umsatz des Computerproduzenten legte in dem Ende Juli abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal lediglich um ein Prozent auf knapp 15,66 Mrd. Dollar zu: Der Quartalsgewinn sprang hingegen um deutliche 63 Prozent auf 890 Mio. Dollar hoch. Für Unbehagen bei den Anlegern sorgte aber vor allem das nach unten geschraubte Umsatzziel des Unternehmens. Dell-Aktien büßten bisher 1,04 Prozent auf 14,73 Dollar ein, was andere Tech-Titel allerdings kaum belastete. Der einzige Verlierer im Dow Jones waren bis dato die Titel von Hewlett Packard, die sich um 2,33 Prozent auf 31,85 Dollar ermäßigten.

Gute Nachrichten kommen dagegen erneut von US-Einzelhändlern. Bereits am Vortag hatten Wal-Mart Stores und Home Depot mit ihren jüngsten Geschäftszahlen für positive Schlagzeilen gesorgt. Target, der zweitgrößte Discount-Einzelhändler der USA, übertraf mit dem Gewinn aus dem zweiten Quartal die Analystenschätzungen, worauf die Aktien um 5,73 Prozent auf 52,11 Dollar zulegten. Die über den Markterwartungen ausgefallen Quartalszahlen von Stapels (plus 0,98 Prozent auf 14,39 Dollar) wurden von den Anlegern ebenfalls positiv aufgenommen.

Trotz starker Zweitquartalszahlen mussten hingegen Abercrombie&Fitch (minus 4,10 Prozent auf 66,99 Dollar) kräftige Verluste hinnehmen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Deere&Co., die sich um 2,13 Prozent auf 73,60 Dollar verbilligten, obwohl der weltgrößte Landmaschinenhersteller die Markterwartungen mit seinen jüngsten Gewinnzahlen übertroffen hatte.