Indizes uneinheitlich und wenig verändert

US-Börsen

Indizes uneinheitlich und wenig verändert

Der Dow Jones Industrial sank leicht, der S&P 500 stieg hingegen.

 Die New Yorker Aktienbörse hat am Dienstag mit nur wenig veränderten Kursen geschlossen. Nach einem starken Wochenauftakt verhielten sich die Akteure an der Wall Street zurückhaltend, hieß es. Marktteilnehmer verwiesen auf die anhaltenden Unsicherheiten wegen der Euro-Schuldenkrise. Erst nach Börsenschluss in den USA stand fest, dass die geplante Ausweitung des Euro-Rettungsschirms im slowakischen Parlament tatsächlich vorerst gestoppt wurde. Zudem startete nach Handelsende die US-Berichtssaison.

Der Dow Jones Industrial Index sank leicht um 16,88 Punkte oder 0,15 Prozent auf 11.416,30 Einheiten, nachdem der weltbekannteste Börsenindex am Montag noch um drei Prozent hochgesprungen war. Der S&P-500 Index stieg moderat um 0,64 Punkte (plus 0,05 Prozent) auf 1.195,53 Zähler. Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich um 16,98 Einheiten oder 0,66 Prozent auf 2.583,03 Zähler.

Als erstes Dow-Jones-Unternehmen legte der Aluminiumhersteller Alcoa traditionell seine Quartalszahlen vor. Die Titel schlossen vor der Ergebnispräsentation mit einem Plus von 2,08 Prozent auf 10,30 US-Dollar. Nachbörslich sackten die Aktien um mehr als drei Prozent ab, nachdem die Gewinnerwartungen im dritten Quartal verfehlt worden waren. Beim Umsatzausweis lag Alcoa hingegen über den Analystenschätzungen.


Nach Börsenschluss in New York will zudem der Mineralölkonzern Chevron Corp. über seine jüngsten Produktionszahlen informieren. Die Aktien schlossen mit minus 0,61 Prozent auf 97,60 Dollar.

Die Finanzwerte entwickelten sich uneinheitlich, nachdem sie am Vortag in der Hoffnung auf staatliche Hilfen für die europäischen Banken stark gestiegen waren. Die Titel der Bank of America stiegen um 1,43 Prozent auf 6,37 Dollar. Die JPMorgan-Papiere schlossen unverändert auf 32,30 Dollar.

Eine gute Stimmung gab es im Technologiebereich zu beobachten. Papiere von Research In Motion (RIM) kletterten um 5,08 Prozent auf 24,41 Dollar. Die kanadische Investmentbank Jaguar wird laut dem Wall Street Journal nun von acht Prozent der Aktionäre des Blackberry-Herstellers bei ihrer Forderung unterstützt, wonach das Management nach strategische Alternativen suchen solle.

Im Blick standen auch die Google-Titel. Merrill Lynch hatte die Aktie des Suchmaschinenbetreibers vor Veröffentlichung der Quartalszahlen auf "Buy" belassen. Die Aussagen der Werbekunden von Google ließen auf eine starke Geschäftsentwicklung schließen, schrieb Analyst Justin Post in seiner Studie. Google-Papiere verbesserten sich um 1,12 Prozent auf 543,18 Dollar.