US-Börsen zur Eröffnung fester

Wochenausklang

US-Börsen zur Eröffnung fester

Die Technologiewerte sind allerdings unter Druck.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Freitag kurz nach Handelsbeginn mit festeren Kursen tendiert. Bis 15.55 Uhr MEZ stieg der Dow Jones Industrial Index 22,25 Einheiten oder 0,21 Prozent auf 10.437,49 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 3,61 Punkte oder 0,33 Prozent auf 1.107,79 Zähler. Der Nasdaq Composite Index befestigte sich um 7,12 Punkte (plus 0,32 Prozent) auf 2.243,32 Einheiten.

Unter den an der New York Stock Exchange gelisteten Titeln standen sich bisher 1.549 Gewinner und 989 Verlierer gegenüber. 172 Werte notierten unverändert. Bis zum oben genannten Zeitpunkt wurden rund 55,02 Mio. Aktien umgesetzt.

Gestützt auf Gewinne bei den Ölwerten ist die New Yorker Börsen am Freitag zu Handelsbeginn freundlich in den Handel gestartet. Nach einem sehr schwierigen August zeige der Markttrend nun wieder nach oben, sagte ein Analyst. Zudem sei die Nachrichtenlage derzeit übersichtlich. An solchen Tagen würden viele Anleger mit einer positiven Einstellung in den Handelstag starten.

Unter den Einzelwerten im Dow konnten ExxonMobil (plus 0,07 Prozent auf 61,09 Dollar) und Chevron Corp. (plus 0,90 Prozent auf 78,06 Dollar) von dem gestiegenen Ölpreis profitieren. Die Schließung einer großen Ölleitung, welche bis zu 670.000 Barrel Rohöl aus Kanada in den Mittleren Westen der USA liefert, und die zuletzt gesunkenen Rohöllagerbestände in den USA haben laut Börsianern den Preis für das "schwarze Gold" angetrieben.

Technologiewerte gerieten unter Druck. Der US-Chiphersteller Texas Instruments (TI) engte seine Prognosen für das dritte Quartal ein und enttäuschte damit die Erwartungen der Anleger. Auch der Wettbewerber National Semiconductor verfehlte mit seinem Umsatzausblick die Erwartungen. Nun sorgten sich die Investoren, dass die US-Wirtschaft weiter an Schwung verlieren könnte, meinten Marktbeobachter. TI-Aktien sanken um 1,05 Prozent, National-Semiconductor-Titel brachen gar um 4,50 Prozent auf 12,32 Dollar ein.

IBM (plus 0,18 Prozent auf 126,59 Dollar) indes kündigte an, weltweit eine Milliarde US-Dollar in den Aufbau und die Erweiterung von Datencentern stecken zu wollen. Damit möchte der Software- und Serverkonzern seine Erlöse aus den Schwellenländern erhöhen.