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Wien zu Mittag: ATX um 1,04 % schwächer

Der ATX weitete seine Kursverluste am Vormittag noch etwas aus. Auch das europäische Umfeld zeigte sich überwiegend mit etwas tieferen Notierungen. Umsätze und Meldungslage in Wien blieben eher dünn.

Die heimischen Bankwerte fanden sich auf der Verliererseite. Marktteilnehmer verwiesen hier auf einen Medienbericht, demzufolge nach der Verstaatlichung der Bank Hypo Alpe Adria am Vortag nun Sorgen um die Österreichische Volksbanken AG am Markt auftauchen könnten.

Raiffeisen International mussten ein Minus in Höhe von 2,36 % auf 41,4 Euro verbuchen und die Aktien der Erste Group büßten 1,39 % auf 26,98 Euro ein. Bei den Versicherern zeigten sich Vienna Insurance Group um 1,33 % tiefer bei 35,69 Euro.

Klar schwächer tendierten auch voestalpine mit einem Abschlag von 2,7 % auf 24,85 Euro. OMV notierten mit minus 0,35 % auf 28,5 Euro leichter. Auch Telekom Austria zeigten sich mit einem Minus von 0,2 % auf 9,9 Euro nur wenig verändert.

Die Aktien der Post gaben um 0,44 % auf 18,06 Euro nach. Goldman Sachs hat die Einstufung von "buy" auf "neutral" und das Kursziel von 24 auf 22 Euro nach unten revidiert. Verbund wurde von Merrill Lynch von "buy" auf "neutral" abgestuft. Die Aktien des Versorgers verbesserten sich leicht um 0,14 % auf 29,34 Euro.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX kurz nach der Eröffnung bei 2.517,70 Punkten, das Tagestief lag knapp vor Mittag bei 2.479,06 Einheiten. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 0,98 % tiefer bei 1.172,35 Punkten. Im prime market zeigten sich 14 Titel mit höheren Kursen, 29 mit tieferen und einer unverändert. In 4 Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.

Bis dato wurden im prime market 2.712.737 (Vortag: 4.248.495) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 86,25 (105,39) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Group mit 518.435 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 28,12 Mio. Euro entspricht.