Wiener Aktienmarkt vorbörslich etwas schwächer erwartet

Mit etwas schwächerer Tendenz erwarten heimische Aktienhändler am Mittwoch die Eröffnung an der Wiener Börse. Außerbörslich dürfte der ATX nach Händlerschätzungen rund sechs Punkte unter dem Schluss-Stand vom Dienstag (2.463,91) liegen. Im weiteren Tagesverlauf sehen Marktteilnehmer den ATX in einer Bandbreite zwischen 2.440 und 2.500 Einheiten. Der APA-Konsensus, die ATX-Prognose wichtiger Banken, geht von einem ATX-Schluss bei 2.460 Punkten aus.

Marktteilnehmer rechnen mit etwas tieferen Notierungen zum Handelsauftakt. Die Vorgaben von den Übersee-Märkten fielen einheitlich sehr schwach aus. Die europäischen Futures tendierten jedoch mit nur kleinen Abschlägen.

Am Nachmittag könnten die anstehenden US-Konjunkturdaten neue Impulse bringen, hieß es von einem Marktbeobachter. Die Meldungslage in Wien blieb noch sehr dünn. Die Analysten der UBS haben ihr Kursziel für die Aktien der Telekom Austria von 10,70 auf 11,50 Euro nach oben gesetzt.

Am Dienstag hatte der heimische Leitindex 1,60 Prozent tiefer bei 2.463,91 Punkten geschlossen. Nach einem starken Start drehte der Markt bereits am Vormittag ins Minus und rutschte mit einer schwachen US-Börseneröffnung noch einmal weiter ab. Die Analysten der Bank of America haben die voestalpine in einer Ersteinschätzung mit dem Anlagevotum "Buy" und einem Kursziel von 29 Euro eingestuft.

voestalpine-Aktien rutschten am späten Nachmittag ins Minus und fielen 2,0 Prozent auf 22,0 Euro. Unter den übrigen Schwergewichten sah es nicht viel besser aus. Erste Group fielen 1,69 Prozent auf 29,06 Euro und Raiffeisen International verschlechterten sich 4,83 Prozent auf 35,07 Euro.