Wiener Börse

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ATX startet gut behauptet bei 2.752,22

Der Frühhandel verlief weitgehend ruhig und umsatzarm.

Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im frühen Handel mit gut behaupteter Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2.752,22 Punkten nach 2.748,39 Einheiten am Dienstag errechnet, das ist ein Plus von 3,83 Punkten bzw. 0,14 Prozent.

Der Frühhandel verlief weitgehend ruhig und umsatzarm. Unternehmensnachrichten lagen kaum vor und auch die meisten Kursbewegungen hielten sich in engen Bandbreiten. Die anderen Börsen in Europa fanden in der Früh ebenfalls zu keiner klaren Richtung.

Sehr fest notierten Intercell und stiegen im Frühhandel um 4,30 Prozent auf 3,25 Euro. Die Aktie des Wiener Impfstoffentwicklers konnte sich damit aber nur teilweise von ihrem Kurseinbruch vom Vortag erholen. Am Dienstag waren Intercell um 21,90 Prozent auf das neue Allzeittief von 3,12 Euro eingebrochen.

Unter den weiteren Gewinnern fanden sich Sparkassen Immobilien mit einem Plus von 2,41 Prozent auf 4,85 Euro. Unter den Schwergewichten waren voestalpine (plus 0,72 Prozent auf 36,40 Euro) und Verbund (plus 0,99 Prozent auf 32,73 Euro) gesucht. Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Verbund-Aktie von 32 auf 34 Euro erhöht.

Unter Druck kamen weiter AMAG. Die Aktie fiel um 1,92 Prozent auf 16,35 Euro und damit auf den tiefsten Stand seit dem Börsendebüt im April. Die Aktie notiert nun schon rund 14 Prozent unter ihrem Ausgabepreis von 19 Euro.

Größere Abgaben gab es in den beiden Bankschwergewichten. Raiffeisen fielen um 1,32 Prozent auf 34,37 Euro. Erste Group verloren 0,66 Prozent auf 34,42 Euro. Auch an anderen Börsen in Europa fanden sich Bankenwerte vor dem Hintergrund der Griechenland-Krise unter den Verlierern.

Die Ratingagentur Moody's hatte angekündigt, die Bewertungen der Großbanken BNP Paribas, Societe Generale und Credit Agricole wegen der Griechenland-Krise auf eine Herabstufung zu prüfen. Ähnliche Schritte für andere Banken mit direktem Engagement in Griechenland könnten in den kommenden Wochen folgen, teilte Moody's mit.

Der ATX Prime notierte bei 1.337,39 Zählern und damit um 0,13 Prozent oder 1,75 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 17 Titel mit höheren Kursen, 16 mit tieferen und zwei unverändert. In fünf Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 813.987 (Vortag:789.761) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 25,122 (24,18) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.