ATX Wiener Börse

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Wiener Börse schließt knapp behauptet

Der ATX fiel geringfügig um 1,07 Punkte oder 0,04 Prozent auf 2.480,75 Einheiten

Die Wiener Börse hat sich am Freitag mit einem kleinen Minus ins Wochenende verabschiedet. Der ATX fiel geringfügig um 1,07 Punkte oder 0,04 Prozent auf 2.480,75 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 17 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.498,00 Punkten.

Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,19 Prozent, DAX/Frankfurt -0,04 Prozent, FTSE/London 0,18 Prozent und CAC-40/Paris -0,39 Prozent.

Marktteilnehmer berichteten von einem recht ruhigen Geschäft zum Wochenausklang und verwiesen vor allem auf die dünne Meldungslage. Die heimische Berichtssaison nimmt erst am Dienstag wieder Fahrt auf.

Auch die Impulse von konjunktureller Seite blieben gering: Der Preisrückgang auf Produzentenebene ist in Deutschland weiter rückläufig, war bereits in der Früh bekannt geworden. Zudem ist der Überschuss in der Leistungsbilanz des Euroraums im September gesunken.

Am späteren Nachmittag rückten noch aktuelle US-Daten in den Fokus: In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Oktober wie erwartet gestiegen. Zum Vormonat legte der Indikator um 0,1 Prozent zu, wie das private Forschungsinstitut Conference Board mitteilte. Volkswirte hatten damit gerechnet.

Ein Branchenvergleich in Europa zeigte Versorger und Titel aus dem Öl-Sektor sowie Versicherer unter den größeren Verlierern. In Wien büßten OMV 1,09 Prozent auf 29,08 Euro ein. Schoeller-Bleckmann konnten gegen den Trend um 2,15 Prozent auf 67,01 Euro zulegen.

Auch die heimischen Versicherer stemmten sich gegen den negativen Trend in ihrem Sektor. So zogen Vienna Insurance Group 1,00 Prozent auf 19,62 Euro an und UNIQA schlossen 0,71 Prozent fester bei 6,27 Euro.

Die heimischen Bankaktien zeichneten zum Wochenausklang kein einheitliches Bild. Während Raiffeisen-Papiere 0,58 Prozent höher bei 16,60 Euro ins Wochenende gingen, schwächten sich Erste Group um 1,02 Prozent auf 26,67 Euro ab.

Semperit konnten sich mit plus 1,47 Prozent auf 25,89 Euro von den Vortagesverlusten erholen. Lenzing zählten mit einem Kursanstieg um 2,43 Prozent auf 115,75 Euro zu den größeren Gewinnern, so wie auch Telekom Austria mit plus 1,74 Prozent auf 5,09 Euro.