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Wiener Börse startet deutlich schwächer

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Negative Vorgaben aus Übersee, US-Geldpolitik bleibt im Blick.

Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel am Montag mit klaren Kursverlusten begonnen. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.347,81 Zählern um 46,72 Punkte oder 1,95 Prozent unter dem Freitag-Schluss (2.394,53). Bisher wurden 687.108 (Vortag: 271.340) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Die schlechte Stimmung vom Freitag an der Wall Street ist zum Wochenstart auch an die europäischen Börsen übergeschwappt. Nachdem sich vor dem Wochenende der regionale Notenbankchef von Boston, Eric Rosengren, gegen eine zu lang anhaltende lockere Geldpolitik ausgesprochen hatte, war es an den US-Börsen so stark bergab gegangen wie seit dem Brexit-Votum nicht mehr. Auch aus Asien kamen am Montag klar negative Vorgaben.

In Wien gab es Abschläge auf breiter Front zu sehen. Die einzigen beiden Kursgewinner im prime market waren im Frühhandel Warimpex (plus 2,84 Prozent auf 0,73 Euro) und Do&Co (plus 0,84 Prozent auf 73,45 Euro). Unter die Räder kamen dagegen Öl- und Bankwerte. OMV büßten 2,27 Prozent auf 25,22 Euro ein und Schoeller-Bleckmann verloren klare 2,40 Prozent auf 53,67 Euro. Raiffeisen-Aktien sanken indessen um 2,23 Prozent auf 13,16 Euro, während Erste Group um 2,70 Prozent auf 25,99 Euro absackten.
 

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