Wiener Börse startet etwas höher

ATX bei 2.132,51

Wiener Börse startet etwas höher

Das ESM Urteil aus Deutschland wird mit Spannung erwartet.

Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im frühen Handel bei gutem Anfangsvolumen mit etwas höherer Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX in einem uneinheitlichen europäischen Umfeld um 9.45 Uhr mit 2.132,88 Punkten nach 2.127,71 Einheiten am Dienstag errechnet, das ist ein Plus von 5,17 Punkten bzw. 0,24 Prozent.

Marktbeherrschend dürfte heute insbesondere das Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm ESM sein. Überwiegend wird am Markt mit einer freundlichen Entscheidung gerechnet, jedoch könnten den Gesetzgebern Auflagen gemacht werden, schreiben die Analysten der Helaba. Im Vorfeld des Urteils hätten sich die Anleger jedoch noch etwas zurückgehalten, hieß es aus dem Handel.

In Wien blieb die Nachrichtenlage bisher sehr ruhig. Unter den ATX-Schwergewichten notierten OMV (plus 0,64 Prozent auf 26,63 Euro) und Andritz (plus 0,19 Prozent auf 43,84 Euro) im Plus. Dagegen fielen Immofinanz um 0,44 Prozent auf 2,69 Euro ab.

Keine einheitliche Richtung fanden im Frühhandel Bankwerte. Während Erste Group 0,58 Prozent auf 18,07 Euro gewannen, fielen Raiffeisen um 0,58 Prozent auf 28,50 Euro ans untere Ende der Kursliste ab.

Der ATX Prime notierte bei 1.050,70 Zählern und damit um 0,23 Prozent oder 2,43 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 18 Titel mit höheren Kursen, 14 mit tieferen und zwei unverändert. In fünf Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 747.211 (Vortag:468.164) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 13,103 (12,15) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.