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Wiener Börse startet leichter

Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2.259,83 Punkten nach 2.269,73 Einheiten am Mittwoch errechnet, das ist ein Minus von 9,9 Punkten bzw. 0,44 %.

Auch das europäische Börsenumfeld musste nach negativen Vorgaben von der Wall Street Kursrückgänge hinnehmen. Wichtige Nachrichten zum heimischen Markt liegen noch keine vor. So gibt wieder die internationale Börsentendenz auch die Richtung in Wien vor, hieß es.

Eine europaweite Branchenbetrachtung zeigte Banken-, Öl- und Versorgerwerte am schwächsten. Die Erste Group-Aktie ging um 0,81 % auf 25,79 Euro zurück. Verbund fielen um 0,78 % auf 25,30 Euro und OMV ermäßigten sich um 0,62 % auf 25,52 Euro. Raiffeisen International verbilligten sich um 0,42 % auf 30,92 Euro.

Unter den weiteren heimischen Schwergewichten verschlechterten sich voestalpine um 0,92 % auf 22,55 Euro. Telekom Austria gaben leicht um 0,33 % auf 9,04 Euro ab.

Von Unternehmensseite meldete sich der Flughafen Wien mit neuen Passagierzahlen. Im Monat Mai sind um elf % mehr Passagiere abgeflogen und angekommen als vor einem Jahr. Die Airport-Papiere sanken bei moderaten Umsätzen leicht um 0,12 % auf 40,20 Euro.

Andritz gaben 0,55 % auf 45,25 Euro nach. Der steirische Anlagenbauer vermeldete einen Auftragserhalt aus Chile im Ausmaß von 40 Mio. Euro. Klar im Plus zeigten sich bwin mit einem Kursgewinn von 2,02 % auf 37,85 Euro. Die Aktie des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann befestigte sich um 0,76 % auf 35,77 Euro.

Der ATX Prime notierte bei 1.080,11 Zählern und damit um 0,49 % oder 5,3 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 14 Titel mit höheren Kursen, 20 mit tieferen und drei unverändert. In sieben Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 1.136.136 (Vortag: 1.826.013) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 28,376 (50,89) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.