Flughafen Wien verlor im Quartal nach Abschreibungen 23 Mio. Euro

Hohe Abschreibungen - allen voran auf den Terminalneubau Skylink und das Paket am Flughafen Kosice - haben den Flughafen Wien im 3. Quartal 2011 in die roten Zahlen gedrückt. Der Nettoverlust lag bei 23,1 Mio. Euro, wie das Unternehmen bekannt gab. Der Verlust je Aktie wurde für das 3. Quartal mit 1,10 Euro beziffert.

In den ersten neun Monaten ist der Nettogewinn - wie schon vorige Woche in der Gewinnwarnung bekannt gegeben wurde - von 72,2 auf 20,2 Mio. Euro eingebrochen. Die Flughafen AG spricht von einmaligen "Sondereffekten". Im 3. Quartal haben Wertberichtigungen und Abschreibungen 74 Mio. Euro gekostet. Einer der großen Brocken waren ermittelte Schäden beim Skylink-Bau. Hier prüft der Airport Schadenersatzklagen.

Den Umsatz hat der Flughafen von Jänner bis September um 9,4 Prozent auf 435,3 Mio. Euro angehoben. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen betrug 158,2 Mio. Euro (plus 9,5 Prozent), das Betriebsergebnis sank um ein Drittel auf 63 Mio. Euro.

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