Ford verkaufte im 1. Quartal weniger Autos in Europa

Der US-Autobauer Ford hat im ersten Quartal 2012 in Europa weniger Autos verkauft. In den 19 Kernmärkten seien von Jänner bis März 325.400 Fahrzeuge abgesetzt worden, 7,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte Ford mit. Angesichts des derzeit schwierigen Marktumfelds und der insgesamt rückläufigen Autoverkäufe von über 8 Prozent in Europa sieht sich das Unternehmen dennoch auf festem Grund. Davon zeuge auch der leicht gewachsene Marktanteil von 8,5 Prozent (plus 0,1 Prozentpunkte).

Wachstumsimpulse erwartet Ford in diesem Jahr durch den verbrauchsarmen 1,0-Liter Motor und den neuen B-Max, der demnächst auf den Markt kommen soll. Anfang März hatte der inzwischen pensionierte Konzernfinanzchef Lewis Booth allerdings angekündigt, dass Ford für 2012 in Europa mit einem Verlust von bis zu 600 Mio. Dollar (461 Mio. Euro) rechnet. Im vergangenen Jahr hatte Ford in der Region operativ 27 Mio. Dollar verloren.