Überzeichnet

Ansturm auf Facebook-Aktien

Ansturm auf Facebook-Aktien
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 Interesse an Aktien größer als zuletzt erwartet - Banken nehmen keine Aufträge mehr an.
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Das Interesse an Facebook-Aktien ist nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg doch größer als zuletzt erwartet. Bereits am Dienstag nach Handelsschluss und damit einen Tag früher als gedacht, würden die Banken keine Aufträge mehr für Aktien des Internet-Unternehmens mehr annehmen, hieß es am Montag unter Berufung auf informierte Personen. Der Börsengang selbst wird für Ende dieser Woche erwartet.

Der Fernsehsender CNBC berichtete jüngst, dass der Börsengang so überzeichnet sei, dass Facebook sogar die Preisspanne anheben könnte. Bisher liegt die Preisspanne bei 28 bis 35 Dollar (21,6 bis 27,0 Euro) pro Aktie. Mit dem aktuell möglichen Höchstpreis würden die Einnahmen der Aktienplatzierung bei 11,8 Mrd. Dollar (9,1 Mrd. Euro) liegen und das gesamte Unternehmen mit 96 Mrd. Dollar bewertet werden.

Zuvor hatte es Bedenken gegeben: Facebook hatte am Mittwoch in einer neuen Version des Börsenprospekts eine Schwäche seines bisherigen Geschäftsmodells eingeräumt: Die vielen Nutzer, die von Smartphones und Tablet-Computern auf das weltgrößte Online-Netzwerk zugreifen, bringen vergleichsweise wenig Umsatz. Dabei nutzen inzwischen 488 Millionen der insgesamt 901 Millionen Mitglieder Facebook von mobilen Geräten aus.

Diese Warnung habe einige Investoren abgeschreckt, hatte Bloomberg in der vergangenen Woche berichtet. Bei der laufenden Werbetour für den Börsengang weise Facebook Analysten auch darauf hin, dass ihre optimistischen Erwartungen zum Umsatzwachstum verfehlt werden könnten, hieß es.

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