Britische Lloyds streicht weitere 1.200 Stellen

Die teilverstaatlichte britische Bankengruppe Lloyds baut weitere 1.200 Arbeitsplätze ab. Betroffen sei das Bank- und das Versicherungsgeschäft, teilte das Geldinstitut am 16. Juli mit. Damit seien seit der Übernahme des in Schieflage geratenen Baufinanzierers HBOS im Jänner mehr als 8.000 Stellen gestrichen worden.

Der Finanzkonzern mit rund 140.000 Mitarbeitern will vor allem den Versicherungsbereich verschlanken. Der britische Staat ist im Zuge der Finanzkrise mit 43 Prozent bei Lloyds eingestiegen. Im vergangenen Jahr hatte Lloyds einen Verlust von 10,1 Mrd. Pfund (11,76 Mrd. Euro) verbucht.