Der im Mai 2025 ausgelaufene Reparaturbonus wird ab 12. Jänner von der abgespeckten "Geräte-Retter-Prämie" ersetzt.
Am morgigen Montag geht die "Geräte-Retter-Prämie" an den Start. Damit können defekte Elektro- und Elektronikgeräte im Haushalt mit einer staatlichen finanziellen Unterstützung repariert werden. Rund 1.500 Reparaturfirmen stehen als Partnerbetriebe zur Verfügung, so Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) am Sonntag.
Bis zu 130 Euro
Gefördert werden beispielsweise Waschmaschinen, Kühlgeräte, Kaffeemaschinen, Staubsauger oder auch Akkuschrauber. Außerdem wird die Reparatur von Geräten für die Krankenpflege wie beispielsweise Rollstühle, Pflegebetten, Beatmungsgeräte und Blutdruckmessgeräte unterstützt. Der Fördersatz beträgt 50 Prozent der Reparaturkosten, maximal 130 Euro. Kostenvoranschläge werden mit bis zu 30 Euro unterstützt. Die Abwicklung der Prämie erfolgt digital über www.geräte-retter-prämie.at.
Vorgängermodell der "Geräte-Retter-Prämie" war bis zum Mai des Vorjahres der Reparaturbonus. Im Gegensatz zu damals wird die Reparatur von Fahrrädern inklusive E-Bikes, Handys und Luxus-, Wellness- oder Unterhaltungsgeräten nun nicht mehr gefördert.