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Landesbank Helaba verdient trotz Krise gut

Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat im ersten Halbjahr der Finanzkrise getrotzt und gut verdient. Unterm Strich stieg das Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 76 auf 185 Mio. Euro und hat sich damit mehr als verdoppelt. Die operativen Erträge kletterten ebenso deutlich von 120 auf 273 Mio. Euro.

Insbesondere im zweiten Quartal seien die Geschäfte gut gelaufen. Für das Gesamtjahr erwartet die Bank ein positives Ergebnis. Allerdings befürchtet die Helaba im Herbst den massiven Ausfall von Krediten, wenn Firmen und Privatleute Darlehen nicht mehr bedienen könnten.

Die Helaba profitierte in den vergangenen Monaten von der Stabilisierung der Finanzmärkte. Dadurch hätten Wertpapiere, die in der Krise abgestürzt waren, wieder an Wert gewonnen. Das Handelsergebnis, das den Handel mit Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffen umfasst, stieg im ersten Halbjahr auf 120 Mio. Euro.

Im ersten Halbjahr 2008 hatte die Bank in diesem Bereich noch einen Verlust von 155 Mio. Euro gemacht. Ein weiterer Grund für das gute Abschneiden seien Kosteneinsparungen sowie neue Kunden.