Sinkender Gewinn von Chinas Hua Xia-Bank

Die zum Teil zur Deutschen Bank gehörende chinesische "Hua Xia"-Bank mit Sitz in Peking hat im ersten Halbjahr einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Das auf die Aktionäre anrechenbare Nettoergebnis fiel um 13,6 Prozent auf umgerechnet 170 Mio. Euro (1,67 Mrd. Yuan Renminbi).

Hua Xia ist das erste größere börsennotierte Kreditinstitut in der Volksrepublik China, das in dieser Berichtssaison seine Zwischenbilanz vorlegte. Die Einnahmen schrumpften um 11,3 Prozent auf rund 790 Mio. Euro. Mit den Zahlen lag die Bank zwar im Rahmen der Markterwartungen. Laut dem amtlichen "China Securities Journal" konnte das Institut aber wohl nicht im gleichen Umfang wie andere Banken vom Kreditboom in China in den ersten sechs Monaten dieses Jahres profitieren. Hua Xia wurde 1992 gegründet. Die Deutsche Bank hält 13,7 Prozent der Aktien.