Sprit billiger, aber keine Entwarnung

Sinkende Ölpreise

Sprit billiger, aber keine Entwarnung

Experten erwarten vor den Pfingstferien aber einen neuen Höhenflug.

Die Ölpreise kamen zum Wochenstart unter Druck, rutschten am Montag auf den Tiefststand seit Dezember 2011 ab. Auch die Autofahrer müssen sich derzeit keine Horror-Preise an den Zapfsäulen mehr gefallen lassen. Nach dem absoluten Rekord des Jahres am 16. April (1 Liter Super kostete im Schnitt 1,526 Euro!) gibt der Spritpreis langsam nach. Ein Liter Super kostete gestern im landesweiten Durchschnitt 1,459 Euro, Diesel 1,398 Euro.

Abzocke zur Reisezeit
Der Grund für sinkende Preise: An den Tankstellen fehlt die Nachfrage nach Sprit. „Es ist in Europa keine Reisezeit, die Öl-Multis müssen den Preis nicht in die Höhe treiben“, sagt Thomas Woitsch vom ARBÖ. Aber: Merklich billiger wird Sprit nicht werden. Ab 26. Mai sind Pfingstferien – Sprit-Experte Woitsch erwartet einen Preissprung pünktlich zum Start der Reisezeit.

Rekordhöhen eingedämmt
Ein Grund zur Freude für Autofahrer: „Die Preissprünge werden nicht so extrem wie zu Ostern ausfallen“, so Woitsch. Mit ein Grund sei die staatliche Spritpreis-Bremse ab Juni.