Staatsfonds profitieren von Erholung der Finanzmärkte

Staatsfonds haben 2009 von der Erholung der Finanzmärkte profitiert und den Wert ihrer Beteiligungen steigern können. Die von den staatlichen Fonds verwalteten Vermögen stiegen um 9 % auf 3,51 Bill. Dollar (2,6 Bill. Euro), wie Zahlen des Informationsanbieters Preqin ergaben. Mehr als ein Viertel davon entfällt auf Fonds in Abu Dhabi, China und Norwegen.

Diese Länder stecken unter anderem die Einnahmen aus Öl- und Währungsgeschäften in diese Investitionsvehikel, die sich weltweit an Firmen und anderen Anlageobjekten beteiligen. "Die Zahlen zeigen, dass die Bedeutung der Staatsfonds weltweit nicht nachlässt", resümiert Preqin-Branchenexperte Sam Meakin.

Den Preqin-Daten zufolge haben rund 50 % der Staatsfonds ihr Geld in Immobilien, Infrastruktur-Anlagen und Private-Equity-Häuser angelegt. Mehr als ein Drittel stecken Gelder in Hedgefonds. Viele Fonds haben nach hohen Verlusten etwa auf Bankbeteiligungen in den USA und der Schweiz ihre Strategie geändert: Sie investieren nun vermehrt in alternative Anlagen, wie Private Equity und Immobilien.