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Ab 1. Dezember

Zigaretten werden schon jetzt teurer

Die Tabaksteuer wid 2011 erhöht. Hersteller setzen jetzt Preise hoch.

Die von der Regierung geplante Erhöhung der Tabaksteuer ab 2011 schlägt sich schon heuer im Preis nieder: Ab 1. Dezember erhöht der britische Hersteller Imperial Tobacco bis auf drei Marken die Preise um 10 bis 20 Cent pro Packung, kündigte Sprecher Manuel Güll am Montag an. "Wir begrenzen somit die durch die höhere Tabaksteuer erzwungenen Preiserhöhungen auf ein für den Konsumenten vertretbares Maß", befindet man bei Imperial Tobacco.

Die Preise im Detail
Für eine Packung Gauloises Blondes müssen Raucher bald 4 Euro statt bisher 3,90 Euro berappen. Das Softpack wird um 10 Cent teurer und kostet dann 3,80 Euro. Die Ernte 23 verteuert sich um 10 Cent auf 4,30 Euro, die vergleichsweise günstigen Marken Excellence und Fortuna steigen von 3,60 Euro auf 3,70 Euro. Die bis dato günstigsten Marken JPS und Route 66 verteuern sich um 15 Cent auf 3,60 Euro. Peter Stuyvesant, Players und R1 werden jeweils um 10 Cent teurer und kosten künftig 4,30 Euro.

 Einzig die Sorten der West-Familie, Davidoff (bleibt auf 4,30 Euro) und Lambert und Butler (bleibt bei 4 Euro) werden nicht teurer. Die Marke West kostet seit heute, Montag, sogar nur mehr 3,50 Euro statt bisher 3,80. "Wir tun dies, um den preissensiblen Konsumenten im heimischen Markt zu halten", so die Begründung.

 Letzte Erhöhung war am 3. Mai
Imperial Tobacco hat die Zigarettenpreise zuletzt am 3. Mai erhöht. Wann die Mitbewerber British American Tobacco, JTI (Austria Tabak) und Philip Morris mit den Preisen nach oben geben, war vorerst noch nicht zu eruieren.