Generali dementiert Pläne zur Verlegung des Sitzes

Generali-Geschäftsführer Mario Greco hat Gerüchte dementiert, wonach der italienische Versicherungskonzern aus logistischen Gründen seinen historischen Firmensitz in Triest verlassen könnte. "Generali ist seit 1831 in Triest. Hier genießen wir eine Stabilität, die wir nicht in Mailand, oder in London nicht hätten", sagte Greco im Interview mit der Triester Tageszeitung "Il Piccolo".

Zuletzt hatte sich Generali wegen der schlechten Verkehrsverbindungen nach Triest besorgt gezeigt. Ex-Geschäftsführer Giovanni Perissinotto hatte sogar mit einer Verlegung des Hauptquartiers gedroht, sollten die Verbindungen nicht effizienter werden. Auch Greco gab Probleme mit Bahn- und Flugverbindungen zu. "Die Züge nach Triest sind ungenügend, ich müsste eigentlich sagen, dass es keine gibt. Auch die Flugverbindungen sind beschränkt. Wir verlangen Züge, die effiziente Verbindungen nach Mailand und Rom sichern", sagte Greco.

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