Gewinnrückgang bei Unicredit geringer als befürchtet

Wegen geringerer Einnahmen aus dem Wertpapierhandel und der Kreditvergabe hat die italienische Großbank Unicredit im dritten Quartal weniger verdient. Wie die Bank am Montag in Mailand mitteilte, sank der Nettogewinn um 39 Prozent auf 204 Millionen Euro, lag damit aber über der durchschnittlichen Marktprognose von rund 191 Millionen Euro.

Die Gesamterträge des Geldhauses, das viel Geschäft in Mittel- und Osteuropa macht, gingen um 8,5 Prozent auf rund 5,72 Milliarden Euro zurück. Damit verfehlte die Unicredit die durchschnittliche Analystenprognose von 5,83 Milliarden Euro. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds in Italien fuhr die Bank ihre Vorsorge für mögliche Kreditausfälle auf 1,55 (Vorjahr: 1,74) Milliarden Euro weiter zurück. Die Kernkapitalquote stieg auf 11,7 Prozent, verglichen mit 11,4 Prozent im zweiten Quartal.

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