Groupon will bis zu 750 Mio. Dollar bei Anlegern einsammeln

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Das US-Schnäppchen-Portal Groupon geht bei seinem Börsengang in die Vollen: Bis zu 750 Mio. Dollar will der Internet-Senkrechtstarter bei den Anlegern einsammeln. Damit liefert Groupon einen der größten Börsengänge des Jahres ab. Große Aufmerksamkeit ist dem Ereignis schon alleine deshalb gewiss, weil die Investoren wissen wollen, ob die Euphorie für Internetfirmen anhält.

Denn dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass sich das soziale Netzwerk Facebook ebenfalls bald auf den Weg Richtung Parkett macht. Auch der Spieleentwickler Zynga ("FarmVille") gilt als heißer Anwärter auf den Gang an die Börse.

Um das Datum und den Stückpreis für die einzelne Aktie machte Groupon am Donnerstag noch ein Geheimnis. Mit dem Schritt an sich war aber schon seit Monaten gerechnet worden. Die Anleger reißen sich derzeit um Internetfirmen. So hatte die Aktie des beruflichen Online-Netzwerks LinkedIn an ihrem ersten Tag an der Börse ihren Wert in der Spitze fast verdreifacht.

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