Henkel verdiente 2013 mehr und erhöht Dividende

Der deutsche Konsumgüterkonzern Henkel hat im abgelaufenen Geschäftsjahr dank niedrigerer Rohstoffpreise sowie Kosteneinsparungen mehr verdient. Allerdings wurde der Konzern durch den starken Euro gebremst. Der Umsatz ging 2013 um 0,9 Prozent auf 16,4 Mrd. Euro zurück.

Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg hingegen um 7,8 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro. Der auf die Anteilseigner entfallende Konzerngewinn verbesserte sich um 6,5 Prozent auf 1,63 Mrd. Euro.

Der Hersteller von Loctite-Kleber, Persil-Waschmittel und Schwarzkopf-Shampoo will den Aktionären eine Dividende von 1,22 Euro je Vorzugsaktie zahlen. Im Vorjahr wurden 0,95 Euro im Jahr gezahlt. Henkel hatte bereits angekündigt, die Ausschüttungsquote zu erhöhen.

Henkel bekommt die Talfahrt von Währungen in den Schwellenländern zu spüren und rechnet für 2014 nur mit einem minimalen Anstieg seiner Gewinnmarge. Henkel erwarte im laufenden Jahr einen Anstieg der bereinigten Ebit-Marge auf etwa 15,5 Prozent, kündigte der Konzern am Donnerstag in Düsseldorf an. Im Vorjahr lag die Marge bei 15,4 Prozent. "Das wirtschaftliche Umfeld bleibt schwierig", betonte Henkel-Chef Kasper Rorsted, der Einfluss negativer Wechselkurseffekte werde im ersten Halbjahr anhalten.

Im vierten Quartal sank der Umsatz um 3,7 Prozent auf 3,85 Mrd. Euro, das bereinigte Ebit stieg indes um 7,5 Prozent auf 584 Mio. Euro, während der Überschuss nach Anteilen Dritter auf 320 (Vorjahr: 335) Mio. Euro schrumpfte.

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