Erneut schwere Vorwürfe gegen Tilo Berlin

Prozess

Heute Hypo-Urteil gegen Tilo Berlin?

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Noch ist nicht klar, ob die Verteidigung eine Vertagung anstreben wird.

Der Untreueprozess gegen den ehemaligen Vorstand und Investor der Hypo Bank-Alpe Adria, Tilo Berlin, ist am Dienstag am Landesgericht Klagenfurt mit der Gutachten-Erörterung fortgesetzt worden. Das Verfahren gegen Berlin war wegen Krankheit des Angeklagten ausgeschieden worden.

Mit Berlin waren die Ex-Vorstände Josef Kircher, Wolfgang Kulterer und Siegfried Grigg, die bereits schuldig gesprochen sind und zum Teil mehrjährige Haftstrafen erhielten. Ihnen wird Untreue und Bilanzfälschung in Zusammenhang mit einem Vorzugsaktiendeal aus dem Jahr 2006 und damit verbundenen Rückkaufgarantien sowie mit der Auszahlung einer Sonderdividende 2008 vorgeworfen.

Am Vormittag war auch ein Zeuge auf Wunsch der Verteidigung befragt worden. Der ehemalige Mitarbeiter der Hypo konnte dem Schöffensenat unter Vorsitz von Richter Christian Liebhauser-Karl nichts Essenzielles zu dem Verfahren beitragen.

Für den Nachmittag waren weitere Fragen der Verteidigung an den Gutachter sowie eine weitere Befragung Berlins geplant. Ob es ein Urteil geben würde oder die Verteidigung mit Beweisanträgen eine Vertagung anstreben würden, war vorerst noch unklar.

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