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Hugh Hefner will "Playboy" zurückkaufen

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Der 84-Jährige will das angeschlagene Unternehmen danach von der Börse nehmen.

Hugh Hefner (84) will sein Lebenswerk retten. Der Gründer und Großaktionär des "Playboy" plant den Rückkauf des angeschlagenen Medienunternehmens und will es dann von der Börse nehmen. Hefner informierte die Konzernführung in einem Brief über seine Absichten. Diese ließ aber am Montag offen, ob sie die Übernahme befürwortet.

Um das Geschäft stemmen zu können, hat sich der weltbekannte Lebemann an den Finanzinvestor Rizvi Traverse gewandt. Der schaut gerade, wie er das nötige Geld bei den Banken zusammenbekommt. Hefner plant, den anderen Aktionären 5,50 Dollar je Anteilsschein zu zahlen, ein Aufschlag von rund 40 Prozent zum Schlusskurs vom Freitag.

Hefner besitzt 69,5 % der sogenannten A-Aktien und 27,7 % der B-Aktien. Er hatte das berühmte Männermagazin 1953 gegründet und ein ganzes Medienimperium darum herum gebaut mit Clubs, Fernsehkanälen und einem Lizenzgeschäft für das berühmte "Bunny"-Logo.

Doch seit dem Siegeszug des Internets sinkt die Auflage, die Werbung geht zurück. Die Konzernführung steuert mit einem Sparprogramm und der Auslagerungen von Geschäften an Dritte gegen. So konnte sie den Verlust auf zuletzt eine Million Dollar im Quartal eingrenzen.

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