Immobilienfirma Ledermann bläst Börsengang ab

Die auf Wohnungen an guten Lagen in Zürich ausgerichtete Immobiliengesellschaft Ledermann geht nun doch nicht an die Börse. Der auf den (heutigen) Dienstag angekündigte Börsengang wurde vorerst abgeblasen. Dieser Entscheid sei in Absprache mit der UBS, der bei der Transaktion führenden Bank, passiert, teilte Ledermann am Dienstag in der Früh mit.

Der erste Handelstag der Ledermann-Immobilien-AG-Aktien an der SIX Swiss Exchange entfalle damit. Einen konkreten Grund für die Sistierung nennt das Unternehmen in der Mitteilung nicht.

Die Gesellschaft halte aber an ihrer qualitativen Wachstumsstrategie fest, heißt es weiter. Das Unternehmen hatte Ende September angekündigt an die Börse gehen zu wollen. Mit dem angestrebten Bruttoerlös von bis zu 130 Mio. Franken (106 Mio. Euro) wollte die Firma unter anderem ihr weiteres Wachstum finanzieren.

An der damaligen Medienkonferenz sagte Alleinbesitzer Urs Ledermann noch, der Börsengang bedeute den Aufbruch in eine neue Ära. Durch die Renovationen und den Bau von Immobilien wolle er die Mieterträge steigern.

Ledermann besaß Ende September knapp 490 Wohnungen in 60 Liegenschaften im Wert von 626 Mio. Franken. Im vergangenen Jahr erzielte die Immobilienfirma einen Mietertrag von 20,2 Mio. Franken. Der Betriebsgewinn (EBIT) betrug 35,8 Mio. Franken. Unter dem Strich stand ein Reingewinn von 21,2 Mio. Franken.

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