Industrie-Erzeugerpreise stiegen im Februar um 2,1 Prozent

In der österreichischen Industrie gehen die Kosten wieder nach oben. Die Erzeugerpreise lagen im Februar um 2,1 Prozent über dem Vorjahresmonat. Im Jänner und Dezember waren sie um 1,9 bzw. 2,3 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vormonat habe sich der Erzeugerpreisindex deutlich um 0,7 Prozent erhöht, teilte die Statistik Austria mit.

Die Erzeugerpreise legten vor allem wegen höherer Energiepreise zu, die im Schnitt um 6,5 Prozent teurer waren als im Februar 2011. Im vergangenen Jänner und Dezember hatten die Energiepreise um 3,9 Prozent bzw. 5,7 Prozent zugelegt. Exklusive der Energiepreise hätte die Teuerungsrate in der heimischen Industrie im Februar nur 1,1 Prozent betragen.

Bei den Preisen für Vorleistungsgütern wurde ein Plus von 0,7 Prozent im Jahresabstand verzeichnet. Im Jänner und Dezember stiegen die Preise noch um 1,0 bzw. 1,4 Prozent. Der Preisverfall für Produkte der Metallerzeugung und -bearbeitung drückte in den vergangenen Monaten maßgeblich den Index.

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