Teure Energie trieb Industrie-Erzeugerpreise im November um 3,3 %

Die industriellen Erzeugerpreise haben im November 2011 um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat angezogen - der Anstieg war damit nicht mehr ganz so stark wie in den Monaten davor (Oktober: +3,4 Prozent, September: +3,5 Prozent).

Gegenüber dem Vormonat Oktober habe sich der Index im November um 0,2 Prozent erhöht, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit. Erneut erwies sich die Energie als Preistreiber, diese verteuerte sich im Jahresvergleich um 10,4 Prozent, nach +8,6 bzw. +8,8 Prozent im Oktober und September.

Die Preise für Vorleistungsgüter sind gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent gestiegen, wobei hier das Preisniveau seit März 2011 kontinuierlich zurückgeht. Damals hatte die Jahresveränderungsrate noch +8,2 Prozent betragen. Investitionsgüter waren im November 2011 um 0,9 Prozent teurer als im Vorjahresmonat, bei den Konsumgütern (+2,3 Prozent) haben sich in den vergangenen drei Monaten insbesondere Lebensmittel spürbar verteuert.

Lesen Sie auch