Intercell-Aktien stürzen um über 20 Prozent ab
Händlern zufolge mache sich vor allem der in einer adhoc-Meldung von heute früh bekannt gegebene gemeinsame Ausstieg mit Merck aus der Phase II/II Studie des Impfstoffkandidaten zur Prävention von Staphylokokken aureus (S. aureus) negativ bemerkbar. Auch mittelfristig sehen Marktteilnehmer die Aktie stark unter Druck. Dass das Papier deutlich unter die Vier-Euro-Marke sinken wird, sei jedoch eher unwahrscheinlich. Derzeit würde es auch einige Käufer geben, die Intercell als Spekulationspapier sehen und nun den günstigen Einstieg in die Titel nützen, hieß es. Bereits in der vergangenen Woche rutschten die Papiere um über vier Prozent ab, nachdem das Unternehmen den Rückruf seines Enzephalitis-Impstoffs Ixiaro bekanntgegeben hatte.
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