Intercell-Nachfolger Valneva sicherte sich Kredit

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Der Biotechkonzern Valneva, der aus der Fusion der Wiener Intercell mit der Vivalis entstanden ist, hat sich einen Kredit über 30 Mio. Dollar gesichert und den Verkauf seiner Produktionseinheit für klinische Prüfware in Nantes bestätigt. Der Kaufpreis liege über Buchwert, konkrete Zahlen wurde am Montag nicht bekanntgegeben. 22 Mitarbeiter sind betroffen, sie sollen übernommen werden.

Das Unternehmen erhofft sich durch die Veräußerung seiner Anlage für Clinical Manufacturing Operations (CMO) jährliche Einsparungen von 3 Mio. Euro. Insgesamt will Valneva 5 bis 6 Mio. Euro im Jahr einsparen.

Das frische Geld kommt von einem Fonds von Pharmakon Advisors und fließt der Österreich-Tochter Valneva Austria GmbH zu. Der neue, 30 Mio. Dollar (21,2 Mio. Euro) schwere Kredit folgt der Rückzahlung eines Kredits in Höhe von mehr als 20 Mio. Euro im dritten Quartal. Das Geld war in die Fusion gesteckt worden.

Die frischen Mittel, die noch vor Jahresende fließen sollen, sollen in den Hauptimpfstoff des Konzerns (Ixiaro/Jespect) gegen Japanische Enzephalitis sowie in neue Impfstoffkandidaten investiert werden. Der Kredit hat einen festen Zinssatz von 9,5 Prozent. "Ab dem Jahr 2016 wird Valneva zusätzlich 2,6 Prozent der während der Kreditlaufzeit erzielten Umsätze mit Ixario/Jespect als zusätzliche Vergütung leisten.

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