ISS zieht milliardenschweren Börsengang vor

Der dänische Dienstleister ISS zieht seinen milliardenschweren Börsengang wegen der starken Nachfrage um einen Tag vor. Die Aktien sollen bereits am Donnerstag das erste Mal an der Börse von Kopenhagen gehandelt werden und nicht erst am Freitag wie ursprünglich geplant, teilte das Unternehmen, das unter anderem Putz- und Wachdienste sowie Schulküchen betreibt, am Dienstag mit.

Privatanleger konnten die Aktien noch bis Mittag zeichnen, institutionelle Investoren bis Mittwochnachmittag. Der Ausgabepreis und die Zahl der Papiere, die an die Börse gebracht werden, soll am Donnerstag bekanntgegeben werden.

Die Eigentümer von ISS streben durch die Emission Einnahmen von acht Mrd. Kronen (1,07 Mrd. Euro) an. Es ist bereits der dritte Anlauf, an die Börse zu gehen. Die Versuche 2007 und 2011 scheiterten an den damaligen Marktturbulenzen. Haupteigner von ISS sind der Finanzinvestor EQT und Goldman Sachs, die zusammen 73 Prozent halten. Der kanadische Lehrer-Pensionsfonds OTTP und die Lego-Eigentümerfamilie stiegen 2012 bei ISS ein und besitzen zusammen 26 Prozent.