IWF-Prognose: Österreich wächst heuer um 0,9 und 2013 um 1,1 Prozent

Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet, dass Österreichs Wirtschaft heuer und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen wird als zuletzt - dennoch zählt Österreich zu den Wachstumskaisern der Eurozone. Während die Wirtschaftsleistung Österreichs und Deutschlands im laufenden Jahr um 0,9 Prozent zulegen soll, wird sie in den Euro-Ländern um 0,4 Prozent schrumpfen und 2013 mit einem BIP-Plus von 0,2 Prozent mehr oder weniger stagnieren.

Aber nicht nur das Wirtschaftswachstum bremst sich in Österreich heuer ein, sondern auch die Verbraucherpreise. Während die Teuerungsrate im vergangenen Jahr 3,6 Prozent betrug, verteuert sich der Warenkorb heuer um 2,3 Prozent und im kommenden Jahr voraussichtlich um 1,9 Prozent. Die Arbeitslosigkeit steigt hingegen leicht - von 4,2 Prozent im Jahr 2011 auf heuer 4,3 Prozent und im kommenden Jahr auf 4,5 Prozent.