Logitech kehrt in die schwarzen Zahlen zurück

Logitech ist zurück in der Gewinnzone. Der schweizerisch-amerikanische Hersteller von Computer- und Tabletzubehör erzielte im ersten Quartal einen Reingewinn von einer Million Dollar (754.945 Euro). In der Vorjahresperiode war noch ein Verlust von 51 Mio. Dollar zu Buche gestanden.

Operativ resultierte im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2013/2014 (per Ende Juni) ein kleines Plus von 47.000 Dollar, verglichen mit einem Betriebsverlust in Höhe von 59 Mio. Dollar vor einem Jahr. Den Umsatz steigerte Logitech um zwei Prozent auf 478 Mio. Dollar, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Die Ergebnisse zeigten, dass der Turnaround eingesetzt habe, wird Konzernchef Bracken Darrell in einer Aussendung zitiert. Im abgelaufenen vollständigen Geschäftsjahr 2012/13 hatte Logitech noch einen Verlust von unter dem Strich 228,1 Mio. Dollar ausgewiesen. Es war dies das größte Minus der Firmengeschichte gewesen.

Grund für die Rückkehr in die Gewinnzone seien zum einen Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich (12 Prozent) in Nord- und Südamerika. Zum anderen seien die Produktkategorien Tabletzubehör, PC-Spiele und drahtlose Lautsprecher insgesamt um rund 90 Prozent gewachsen. Allein beim Zubehör für Tablet-Computer stieg der weltweite Absatz um 143 Prozent. Die Tastatur-Hüllen für das iPad und den iPad Mini seien Haupttreiber dieses Wachstums gewesen, erklärt Logitech in einem begleitenden Bericht zu den Quartalszahlen.

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