Mayr-Melnhof - Gewinn trotz schwierigem Umfeld

Die börsenotierte Mayr-Melnhof-Gruppe hat mit ihren Ergebnissen im ersten Halbjahr die Analystenerwartungen trotz problematischer Marktbedingungen grosso modo erfüllt. Das betriebliche Ergebnis (EBIT) sank leicht um 4,7 Prozent auf 77,5 (81,3) Mio. Euro, und der Periodenüberschuss stieg um 6,0 Prozent auf 54,7 (51,6) Mio. Euro.

Trotz des weiter schwierigen Umfelds "sollte die Ergebniskontinuität im dritten Quartal auf dem Niveau des zweiten Quartals möglich sein", erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Der Blick nach vorn zeige jedoch weiterhin keine Aufhellung der Nachfrageentwicklung.

Die Umsatzerlöse der Mayr-Melnhof-Gruppe legten im Halbjahr im Jahresabstand um 0,7 Prozent auf 981,8 (975,0) Mio. Euro zu - und dies trotz der anhaltenden konjunkturellen Abschwächung und einem deutlichen zunehmenden Wettbewerb, wie es im Halbjahresbericht heißt.

Im 2. Quartal entwickelte sich Mayr-Melnhof gegenüber dem Vorquartal und dem Vorjahr konstant. In der Kartonproduktion waren die Kapazitäten mit über 99 Prozent (nach 98 Prozent in Q1 und 97 Prozent in Q2 2012) wieder voll ausgelastet. In der Faltschachtelfertigung dagegen war die Auslastung laut Mayr-Melnhof wegen der allgemeinen Konsumschwäche "spürbar heterogen". In beiden Divisionen seien die Preise weiter unter hohem Wettbewerbsdruck gestanden, die Rohstoffmärkte hätten keine maßgebliche Margenunterstützung geliefert.

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