Moody's verpasste Irland deutlich schlechtere Bonitätsnote

Die US-Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit Irlands drastisch herabgestuft. Trotz der Milliarden aus dem EU-Rettungsfonds bewertete Moody's das hochverschuldete Land nur noch mit Baa1, fünf Stufen unter der bisherigen Note Aa2. Begründet wird die Entscheidung mit dem Verlust an Finanzstärke des Landes, einer unsicheren Konjunkturentwicklung und der hohen Verbindlichkeiten der Banken.

Die US-Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit Irlands drastisch herabgestuft. Trotz der Milliarden aus dem EU-Rettungsfonds bewertete Moody's das hochverschuldete Land nur noch mit Baa1, fünf Stufen unter der bisherigen Note Aa2. Begründet wird die Entscheidung mit dem Verlust an Finanzstärke des Landes, einer unsicheren Konjunkturentwicklung und der hohen Verbindlichkeiten der Banken.

Durch die Herabstufung dürften die Zinsen für neue Kredite am Kapitalmarkt weiter steigen. Irland kann aber zunächst auf die 85 Mrd. Euro aus dem EU-Rettungsschirm zurückgreifen. Zugleich warnte Moody's davor, dass die Note weiter gesenkt werden könnte, wenn es Irland nicht gelinge, seine Verschuldung in den Griff zu bekommen. Erst vergangene Woche hatte die Agentur Fitch die Kreditwürdigkeit schlechter bewertet. Nach der Herabstufung gab der Euro leicht nach.