Munich Re: Prognose für US-Dürreschäden unverändert bei 160 Mio. Euro

Die Münchener Rückversicherung hat ihre Schadensprognose für die extreme Dürre im Mittleren Westen der USA bekräftigt. Die Munich Re rechne mit einer Schadenslast von 160 Millionen Euro, und es gebe "momentan keinen Anlass, davon abzuweichen", sagte der zuständige Vorstand Peter Röder am Mittwoch in München.

Die Munich Re ist der führende Agrarrückversicherer in den USA. Die ungewöhnliche Hitze und Trockenheit im Sommer hat auf den Mais-, Soja- und Getreidefeldern und in der Viehzucht mehr als 10 Mrd. Dollar (7,7 Mrd. Euro) Schaden angerichtet. In der staatlich subventionierten Agrarversicherung gibt es aber eine automatische Prämienanpassung, die sich an den Schäden der zurückliegenden zehn Jahre orientiert.

Die Munich Re sei mit den Prämien für Schäden durch Wetterkatastrophen in den USA recht zufrieden, sagte Röder.

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