Elon Musk ist aktuell mit weitem Abstand der reichste Mann der Welt, doch mit einem der verrücktesten Manager-Boni der Wirtschaftsgeschichte könnte er noch reicher werden. Dafür müsste der Südafrikaner eine Millionenstadt auf dem Mars aufbauen.
Diese irre Forderung geht nun aus den neuen Börsenunterlagen von SpaceX hervor. Das Raumfahrtunternehmen will nämlich an die Börse gehen und muss zum ersten Mal offenlegen, welche verrückten Ziele Musk erreichen muss, um seinen immensen Aktienbonus zu erhalten.
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Der reichste Mensch der Welt soll laut den Konzernunterlagen den Börsenwert auf 7,5 Billionen Dollar (umgerechnet 6,46 Billionen Euro) steigern, eine dauerhafte Stadt auf dem Mars mit mindestens einer Million Bewohnern aufbauen und gigantische KI-Rechenzentren im All errichten. Wenn Musk die Forderungen erfüllt, soll er bis zu einer Milliarde zusätzliche Aktien von SpaceX bekommen.
Größter Börsengang jemals
Sollte Musk wirklich diese drei Ziele erreicht haben, könnte sein Aktienpaket mehrere hundert Millionen Euro wert sein. Mit umgerechnet rund 696 Millionen Euro ist Musk schon jetzt der reichste Mensch der Welt.
Mit dem Börsengang will SpaceX nun zum ersten Mal Geld von gewöhnlichen Anlegern haben. Wie "Bloomberg" berichtet, könnte das Unternehmen bereits im Juni an die Technologiebörse Nasdaq gehen. Das Raumfahrtunternehmen plant eine Bewertung von bis zu 2 Billionen Dollar und will bis zu 75 Milliarden Dollar einsammeln.
"Starship" verschlingt Milliarden Dollar
Somit wäre SpaceX der größte Börsengang der Geschichte. Die Unterlagen zeigen zusätzlich, dass Musks Zukunftsträume schon jetzt unglaubliche Summen verschlingen. Im ersten Quartal 2026 verursachte SpaceX rund 4,3 Milliarden Dollar Verlust.
Vor allem die Entwicklung der neuen Rakete "Starship" verschlingt Milliarden. Die Megarakete soll eines Tages Menschen auf den Mars bringen.