Ein junges Unternehmen aus Tirol ist in finanzielle Schieflage geraten. Über das Vermögen der Fusionlights Energiesysteme GmbH mit Sitz in Schwaz wurde am Landesgericht Innsbruck ein Insolvenzverfahren eröffnet.
Das bestätigten sowohl der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) als auch der Alpenländische Kreditorenverband (AKV).
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Demnach ist das Photovoltaik-Unternehmen nicht mehr in der Lage, seinen laufenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Fusionlights Energiesysteme ist in der Branche für die Montage und den Handel von Photovoltaikanlagen tätig und wurde erst im Jahr 2022 gegründet.
Unklarheit über Ursachen
Zu den konkreten Ursachen der Insolvenz gibt es derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse. „Über die Gründe dieser Insolvenz liegen uns aktuell noch keine geprüften Informationen vor“, teilte der KSV1870 mit. Diese sollen nun im Zuge des Insolvenzverfahrens gemeinsam mit der bestellten Insolvenzverwaltung erhoben werden.
Brisant ist zudem ein Hinweis aus dem Insolvenzeröffnungsverfahren: Der derzeitige Geschäftsführer, der laut Firmenbuch erst im Dezember 2025 bestellt wurde, erklärte, dass sein Vorgänger seinen rechtlichen Verpflichtungen als Geschäftsführer nicht ordnungsgemäß nachgekommen sei. Ob daraus Ansprüche für die Insolvenzschuldnerin entstehen, werde der Insolvenzverwalter nun im Detail zu prüfen haben.
Wie es mit dem erst wenige Jahre alten Unternehmen weitergeht, ist vorerst offen. Das Insolvenzverfahren soll nun Klarheit über die wirtschaftliche Lage und mögliche Sanierungs- oder Abwicklungsschritte bringen.