Nordafrika-Unruhen belasten Reisekonzern TUI

Aufgrund der Unruhen in Nordafrika und schwächerer Geschäfte der Containerschifffahrtstochter Hapag-Lloyd schraubt das deutsche Touristikunternehmen TUI, das in Österreich über die TUI Austria Holding GmbH aktiv ist, seine Prognose leicht nach unten.

Das operative Ergebnis (bereinigte EBITA) werde im Geschäftsjahr 2010/11 (per September) nur das Vorjahresniveau erreichen statt leicht steigen, teilte der Reise- und Schifffahrtskonzern am Donnerstag mit. Der Rest des Ausblicks bleibt unverändert: Der Umsatz soll steigen, TUI strebt weiter ein positives Konzernjahresergebnis an.

Der Verlust in den drei Monaten bis Ende Juni weitete sich auf 39,6 Mio. von 12,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum aus. Auf die TUI-Aktionäre entfällt davon ein Minus von 40,5 Mio. Euro - Analysten erwarteten 36,1 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um rund neun Prozent auf 4,4 Mrd. Euro.

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