Oberösterreichische versichert Bauern

Die Oberösterreichische Versicherung bietet Bauern eine Rechtsschutzversicherung für den Fall an, dass sie Probleme mit der EU-Förderung bekommen. Das berichten die Oberösterreichischen Nachrichten.

Die Rechtsschutzversicherung kostet für dieses Jahr rund 18 Euro. "Das Risiko, dass ein Bauer heute Probleme mit der EU-Förderung hat, ist für ihn schon größer, als dass sein Hof abbrennt", argumentiert der Generaldirektor der Oberösterreichischen, Josef Stockinger.

Landwirte brauchen plötzlich Rechtsbeistand, weil Einsprüche nicht mehr an das Ministerium möglich sind, sondern als Bescheidbeschwerden beim Bundesverwaltungsgericht eingebracht werden müssen. Die Zeitung zitiert dazu den Direktor der Landwirtschaftskammer Fritz Pernkopf: "Bisher erfolgten Einsprüche formlos. Die paar hundert Fälle haben unsere Berater abwickeln können. Wenn jetzt eine Beschwerde im verwaltungsgerichtlichen Verfahren eine Chance haben soll, braucht der Bauer einen Anwalt". Die fachliche Seite decke weiterhin die Kammer ab. Ihre Experten hätten schon Rechtsanwälte in den Förderfragen geschult.