OECD sieht bessere Wachstumsaussichten für USA und Europa

Das Wirtschaftswachstum in den sieben führenden Industrienationen wird nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im ersten Halbjahr 2012 stärker ausfallen als erwartet. Der Aufschwung sei jedoch "fragil", stellte die OECD in einem Wirtschaftsausblick für die G-7-Staaten fest.

Die kurzfristigen Perspektiven hätten sich im Vergleich zum Jahresende 2011 verbessert, hob die OECD hervor. Die "extremen Risiken" hätten sich insbesondere für Deutschland und die USA verringert, die von einer Beruhigung in der Euro-Zone profitieren könnten. Insgesamt seien aber die Wachstumsaussichten für die USA und Kanada deutlich besser als für Europa. In den USA dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach im ersten Quartal des Jahres um 2,9 Prozent wachsen, im zweiten Quartal um 2,8 Prozent. Für Deutschland erwartete die OECD im ersten Quartal ein Wachstum von 0,1 (bisher: minus 0,3) Prozent und dann 1,5 (0,8) Prozent im zweiten Quartal.

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