Didi Mateschitz

Verträge verschärft

Beinharter Machtkampf um Red-Bull-Millionen

Gewinnausschüttung neu 
geregelt. Misstrauen Thai-Partner Mateschitz etwa?

Begonnen hatte der Ärger für Didi Mateschitz erst so richtig vor zwei Jahren: Der thailändische YoovidhyaClan, dem 51 % an Red Bull gehören, schob den Plänen des Dosen-Bosses, seinen Sohn Mark (26) als seinen Nachfolger an der Spitze von Red Bull aufzubauen, einen Riegel vor. Die Übergabe seiner 49 % am Dosen-Imperium sind nur mehr mit einer Zweitdrittel-Mehrheit der Stimmen möglich. Schwierig also.

Und auch sonst ist man in Thailand offenbar misstrauisch, was da im fernen Salzburg passiert. Vor allem was die Verwendung der Ge­winne angeht. Die Eigentümer schöpfen meist die Hälfte der jährlichen Gewinne ab – im letzten Jahr 272,5 Mio. Euro. 49 % davon gehen an Mateschitz. Laut Trend wurde eben jetzt diese Gewinnausschüttung verschärft: Sollte einer der Teilhaber mehr als die ihm zustehende Dividende wollen, müssen dem jetzt alle zustimmen.